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VSI-Beratungsstelle eröffnet

Mit einer Einladung und Begrüssung durch die VSI-Partner wurde am Donnerstag, 2. Oktober 2014 das neue Sicherheits-, Informations- und Beratungs-Center an der Baslerstrasse 117 in Zürich eingeweiht. Zahlreiche Gäste aus der Branche, seitens der Polizei und Presse schauten vorbei und liessen sich durch die grosszügigen Geschäftsräume beeindrucken.

 

Hier werden sich künftig die Kunden der VSI-Partner für Beratungsgespräche treffen, Schulungen werden durchgeführt mit Produktpräsentationen vor Ort. Aber auch interessierte Passanten können sich spontan die reichhaltig Ausstellung ansehen und sich zu allen wichtigen Sicherheitsbelangen kundig machen. 

 

Spezielles Gewicht liegt auf elektronischen und mechanischen Sicherheits- und Schliesssystemen rund ums Haus, dazu kommen Tresore, Alarmanlagen und - mit vielen Beispielen gezeigt - Fenster, Türen, Gitter, Rolläden und die damit verbundenen, mechanischen Verriegelungen. Demofilme, Prospekte und anschauliche Bildgalerien ergänzen den visuellen Eindruck.

VSI-Mitgründer Martin Eichholzer (r)
VSI-Mitgründer Martin Eichholzer (r)
Besucher: Kunden, Branchenspezialisten, Polizei und Presse
Besucher: Kunden, Branchenspezialisten, Polizei und Presse

Martin Eichholzer - "Einbruchschutz kommt fast immer im Nachhinein ..."

Martin Eichholzer, Mitgründer des VSI
Martin Eichholzer, Mitgründer des VSI

Was ist der Grund für diese Einrichtung?

Martin Eichholzer: Die Leute möchten anschauen und anfassen, womit sie sich schützen wollen. Hier ist das möglich. Eine solche Einrichtunng gibt es bisher nicht. Bei Polizeien oder Branchenbetrieben findet man höchstens kleine Modelle von Verriegelungen oder Sicherheitssystemen. Wir haben nun in unserem neuen Beratungscenter ein umfassendes Konzept realisiert. Wir zeigen Beispiele der mechanischen Sicherung im Neubau über die Nachrüstung bei bestehenden Hausstrukturen bis zu Meldeanlagen, Videoüberwachung und Tresore. Also Sicherheitsberatung von A-Z.

 

Was wollen die Kunden hauptsächlich?

Der Kunde möchte zuallerest mal Elektronik. Das ist der Zeittrend, denn jeder hat in seinem Umfeld mehr und mehr Eletronik, von Fernseh- und Audiogeräten mit Fernbedienung, vom Gragentor bis zum Handy. Da braucht es dann einige Aufklärung. Mit Elektronik kann man nichts sichern, sie kann nur melden und überwachen, erzeugt aber keinen Widerstand gegen einen Einbrecher. Hier kommt der mechanische Schutz zum Einsatz, den man natürlich mit elektronischer Überwachung in ein gesamtes System integrieren kann.

 

Beim mechanischen Schutz redet man von verschiedenen Sicherheitsstufen, was bedeuten sie?

Ja, es gibt eine europäischen Norm für Fenester, Türen, Gittersysteme und Rollläden. Die Einteilung geht über 6 Klassen. Im Privatbereich beginnt es bei der Klasse RC1, diese Sicherung ist minimal, z.B. ein normales Schloss oder einen konventionellen Fensterriegel. Da kann man mit einem Schraubenzieher leicht eindringen. R2 bedeutet schon einige Arbeit für den Einbrecher, doch ein grober Schraubenzieher reicht meist noch aus. Bei Stufe RC3 braucht es schon ein starkes Brecheisen und Zeit; und so geht es weiter bis Stufe RC6, wo man den Widerstand praktisch nur noch mit einer grossen Trennscheibe oder mit Sprengen überwinden kann.

 

Wieviele Firmen umfasst der VSI und wie sind sie ausgerichtet?

Wir sind fünf Firmen, die sich ideal ergänzen, denn wir sind komplementär. Das heisst, dass jeder Partner seine Stärken aus seiner Spezialisierung einbringt. Das neue Beratungscenter ist immer durch einen Vertreter der Gruppe besetzt und wenn jemand zu uns kommt, wird er zuerst einmal grundsätzlich beraten. Sind spezielle Fachkenntnisse gefragt, tritt der jeweils geeignete Partner selbst auf den Plan, sei es bei einem Termin hier in der Bratungsstelle oder beim Kunden zuhause.

 

Besteht eine besondere Beziehung zur Polizei?

An unseren Austellungen, sei es auf Messen oder Gewerbeveranstaltungen ist die Polizei immer wieder präsent. Bei der Polizei schätzt man unsere Arbeit und unser Spezialwissen. Wir teilen unsere Erfahrung mit den Polizeikorps und deren Beratungsstellen und stellen Neuheiten zum Einbruchschutz vor. Wir erfahren so auch vieles aus dem Alltag der Polizeiarbeit; über Fälle und Trends, die sich bei Einbrüchen abzeichnen. Es ist eine wertvolle und für beide Seiten sinnvolle Zusammenarbeit.

 

Was erhoffen Sie sich vom neuen Informationscenter?

Der Grundgedanke, zusammen aufzutreten, spart den einzelnen Partnern Werbe- und Personalkosten und bringt den Kunden die gesuchte, optimale Beratung 'aus einer Hand', also ein zeitgemässes, modernes Angebot. Auf unserer Webseite informieren wir zudem über Hintergründe und Veranstaltungen. Ebenso können wir in diesen Räumen Informations- und Schulungsveranstaltungen durchfürhen, zu denen wir interessierte Fachleute und unsere Kunden einladen werden.

 

Wann denken eigentlich die Leute an Einbruchschutz?

Eigentlich nur, wenn etwas passiert ist ...  Wir möchten künftig die Leute vorher abholen, dann, wenn sie den Neubau- oder Umbau planen oder wenn sie aus verschiedenen Gründen ihre Sicherheit erhöhen möchten. Vorher heisst, dass wir gezielt an diese Kundengruppen herangehen werden, mit Informationen und aktiven Auftritten an geeigneten Messen, mit Schulungen und Veranstaltungen und natürlich durch die Möglichkeiten der Präsenz in den digitalen Medien.